Periode, Menstruation, Schwangerschaft und Verhütung

Was zeichnet einen guten Frauenarzt aus?

Eine jede Frau muss sich irgendwann darum bemühen, den richtigen Frauenarzt zu finden. Doch wie findet man einen Arzt, dem man vertrauen kann und bei dem man sich wohl fühlt? Wählt man lieber eine Ärztin, oder einen Arzt? Wird das Mädchen erst einmal zur Frau, drängen sich zahlreiche Fragen auf. Und auch bei der erwachsenen Frau gehört der Frauenarztbesuch zur Routine, weshalb die richtige Wahl getroffen werden sollte.

Ausbildung und Zuständigkeiten von Frauenärzten

Der Fachbegriff für die Frauenheilkunde lautet “Gynäkologie“. Es handelt sich dabei um ein medizinisches Fachgebiet, das sich vor allem mit Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes, also der Geschlechtsorgane, auseinander setzt. Um diese medizinische Richtung einzuschlagen, müssen sich Absolventen eines Medizinstudiums in einer fünfjährigen Ausbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe weiterbilden lassen. Durch unterschiedliche Fortbildungen können sie sich danach noch diverse Zusatzqualifikationen in unterschiedlichen Bereichen aneignen wie etwa in der Pränatalmedizin oder der Kindergynäkologie.
Zum frauenärztlichen Alltag gehören dabei diverse Behandlungsmethoden und Beratungsgespräche. In der Regel werden mehrere Untersuchungen durchgeführt. Meist kommt dabei der Ultraschall zum Einsatz, aber auch Abstriche und Tastuntersuchungen nimmt ein Frauenarzt vor, um unterschiedlichste Erkrankungen feststellen oder ausschließen zu können. Anhand des Spekulums ist es dem Frauenarzt beispielsweise möglich, die Scheide und den Muttermund visuell zu untersuchen. Abstriche, die er von der Schleimhaut und vom Gewebe macht, helfen dabei, etwaige Pilzinfektionen zu diagnostizieren. Zu den häufigsten Behandlungsmethoden eines Frauenarztes gehört die Hormontherapie. Hinzu kommt eine oft beratende Funktion, geht es etwa um die sexuelle Aufklärung oder um die Einleitung von Maßnahmen bei ungewollt Kinderlosen. Hierzu gehören zum Beispiel die hormonelle Behandlung oder die künstliche Befruchtung. In einigen Fällen können auch operative Eingriffe in den gynäkologischen Fachbereich fallen, wie etwa die Gebärmutterentfernung, die Sterilisation oder die Eierstockentfernung. Natürlich gehört auch die Betreuung einer werdenden Mutter während der gesamten Zeit der Schwangerschaft zu den Aufgaben eines Frauenarztes. Hierzu gehören beispielsweise die Fruchtwasseruntersuchung und regelmäßige Ultraschalluntersuchungen.

Wie finde ich den richtigen Frauenarzt?

Den richtigen Frauenarzt zu finden, ist meist nicht leicht. Hilfreich ist es daher oft, wenn man sich Empfehlungen von der Mutter, der Schwester oder den Freundinnen einholen kann. Ob es ein Frauenarzt, oder eine Frauenärztin sein soll, muss dabei jede Frau für sich selbst entscheiden. Am wichtigsten ist bei der Entscheidung, dass man sich als Patientin wohl fühlt und ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Ein guter Frauenarzt sollte seine Patientin immer ernst nehmen und auf ihre Fragen und Wünsche verständnisvoll und fachkompetent eingehen. Auch die Art und Weise, wie die Untersuchungen selbst durchgeführt werden, sollte möglichst angenehm und einfühlsam sein, insbesondere bei einem ersten Frauenarztbesuch. Sollte man als Patientin unzufrieden sein, ist es daher unbedingt erlaubt, den Arzt zu wechseln, bis man sich wohl und gut aufgehoben fühlt.

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