Periode, Menstruation, Schwangerschaft und Verhütung

Was bedeutet schwarzes Blut bei der Menstruation?

Fast jede Frau, die ihre Menstruation hat, hat dabei schon einmal schwarzes Blut entdeckt. Es macht sie besorgt und sie fragt, sich, ob evetuell eine Krankheit vorliegt. Das kann man zwar erst einmal nicht ausschließen, aber allzu beunruhigt sollte die Frau deswegen nicht sein. Denn die kluge Frau geht beim geringsten Verdacht auf eine eventuelle Erkrankung sowieso zu ihrem Gynäkologen, damit er die Hintergründe abklären kann. Doch meist wird er die Frau beruhigen können, denn schwarzes Blut ist in den allermeisten Fällen kein Grund zur Besorgnis. 

Gebärmutterschleimhaut – schwarzes Blut

Monat für Monat reift eine Eizelle heran, die zur Befruchtung durch den Samen des Mannes bestimmt ist. Gleichzeitig baut sich im Verlauf des Zyklus auch die Gebärmutterschleimhaut auf, um ein befruchtetes Ei aufnehmen zu können. In den allermeisten Fällen kommt es aber gar nicht zur Schwangerschaft und die Gebärmutter muss das überschüssige Gewebe wieder abstossen. Diese Gebärmutterschleimhaut geht als Regelblutung, welcher schwarzes Blut beigemengt sein kann.

Endometriose, Infektionen, Zellveränderungen

Wenn die Frau über zu große Schmerzen bei der Regel und über schwarzes Blut klagt, wird der Frauenarzt sie nach Ende der aktuellen Menstration auf eine Endometriose hin untersuchen. Er wird dann allerdings auch einen Abstrich machen, um abzuklären, ob eine Infektion oder eine Zellveränderung vorliegt. Bei der Endometriose handelt es sich um eine Erkrankung, die nur sehr schwer zu behandeln ist. Dabei baut sich nicht nur zuviel Gewebe der Gebärmutterschleimhaut selbst auf, sondern dieses Gewebe kann überall in Körper gebildet werden. Infektionen behandelt der Arzt entsprechend der Erreger, die in einer angezüchteten Kultur gefunden wurden. Bei Zellveränderungen sind weitere Untersuchungen notwendig, um das Krebsrisiko abzuklären.

Mittel gegen schwarzes Blut

Dem Gynäkologen stehen verschiedene Behandlungsmethoden gegen eine zu stark aufgebaute Gebärmutterschleimhaut zur Verfügung. In vielen Fällen wird er der Frau die Pille verschreiben, die Monatsblutungen kürzer und weniger heftig macht. Im Zuge dieser hormonellen Behandlung sollte auch kein schwarzes Blut mehr abgehen. Es gibt auch natürliche Mittel, mit denen der Arzt gegen überschießende Hormonausschüttungen vorgehen kann. Etliche Pflanzen haben Wirkung auf das prämenstruelle Syndrom, auf eine zu starke Regelblutung und auf schwarzes Blut. , auch Agnus Castus oder zum Beispiel aus der Traubensilberkerze. Die Behandlung und Medikation überlässt die Frau immer dem Gynäkologen, da auch pflanzliche Mittel eine enorme Wirkung haben können.

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