Periode, Menstruation, Schwangerschaft und Verhütung

Ursachen einer kurzen Regel mit auftretenden Zwischenblutungen

Der Menstruationszyklus von Mädchen und Frauen unterliegt zahlreichen Einflüssen und ist somit anfällig für Veränderungen jeder Art. Diese können nur gelegentlich auftreten oder auch eine langfristige Umstellung des Monatszyklus zur Folge haben. Unregelmäßigkeiten und veränderte Blutungen, wie etwa eine kurze Regel, können aber auch Hinweis auf gestörte Körperfunktionen sein, die einer eventuellen ärztlichen Behandlung bedürfen.

Harmlose Ursachen

Besonders in der Pubertät ist der Körper noch vielen hormonellen Schwankungen ausgesetzt, die dazu führen können, dass Mädchen mal eine längere, mal eine kurze Regel haben. Auch Zwischenblutungen können normal sein. Treten diese etwa in der Zyklusmitte auf, kann es sich um eine, durch den Eisprung bedingte, Schmierblutung handeln. Ebenso können hormonelle Verhütungsmittel, wie etwa die Pille, eine kurze Regel und/oder Zwischenblutungen begünstigen.

Krankhafte Ursachen

Eine verkürzte Regelblutung, ebenso wie Zwischenblutungen, können aber auch ernstere Ursachen haben und sind in diesem Fall nur das Symptom eines anderen gesundheitlichen Problems. In Frage kommen etwa:

  • hormonelle Störungen
  • gutartige oder bösartige Veränderungen in der Gebärmutter oder Scheide (Myome, Tumore etc.)
  • Stress oder andersartige psychische Belastungen
  • Essstörungen.

Eine kurze Regel in Verbindung mit Zwischenblutungen, kann etwa durch eine Gelbkörperschwäche hervorgerufen werden. Hier wird nach erfolgtem Eisprung zu wenig des Hormons Progesteron gebildet. Dies führt zu einem unzureichenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Auch eine Fehlfunktion der Schilddrüse kann ähnliche Symptome bewirken.

Wann sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden?

Nicht auf einen regulären Termin gewartet, sondern sofort gehandelt werden, sollte in folgenden Fällen:

  • kurze Regel sowie Zwischenblutungen halten mehrere Monate lang an
  • Menstruation und Zwischenblutungen sind sich so ähnlich, dass eine eindeutige Unterscheidung und damit Bestimmung des Zyklus ist nicht mehr möglich ist
  • weitere Symptome, wie Schmerzen, Übelkeit oder Schwächegefühle, treten auf.

In jedem Fall empfiehlt es sich, einen Zykluskalender zu führen, in dem jede auftretende Blutung sowie deren Stärke festgehalten wird. Dieser kann dem Gynäkologen, spätestens während des einmal jährlich empfohlenen Vorsorgetermins, vorgelegt und auf Auffälligkeiten hin überprüft werden. 

 

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