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Schizophrenie & Bipolare Störung

Die Schizophrenie, wie auch die bipolare Störung sind psychische Störungsbilder, welche im Lauf des Lebens (meist mit Beginn der Jugend, in einigen Fällen aber auch weitaus früher) auftreten können und meist das gesamte Leben persistieren.

Die Schizophrenie

Der Begriff Schizophrenie deutet auf eine mangelnde Integration des Fühlens, Denkens und Handelns zu einem großen, in sich schlüssigen Ganzen hin. Anders als vielfach angenommen, handelt es sich bei der Schizophrenie nicht um eine Persönlichkeitsspaltung, sondern um ein weitaus komplexeres Störungsbild.
Man kann die Symptome der Schizophrenie in drei große Cluster unterteilen: Demnach zeigen sich Positiv-Symptome in einer Verzerrung der Realitätswahrnehmung und äußern sich in Wahnvorstellungen, Verfolgungswahn und Halluzinationen. Negativ-Symptome beziehen sich auf das Wegfallen als normal betrachteter Aktivitäten, sowie allgemeine Antriebsarmut, sozialer Rückzug und ein starker Mangel an Konzentration. Die Kognitiven Symptome beeinflussen vor allem das Denken der Betroffenen, welches vollkommen zerfahren sein kann und sich auch in der Sprache äußert.
Bei der Schizophrenie ist eine genetische Komponente beobachtbar, Hirnanatomie und neurochemische Prozesse spielen eine große Rolle und diverse Umweltfaktoren fördern den Krankheitsausbruch.
Eine Schizophrenie ist nicht direkt heilbar, lässt sich allerdings medikamentös und therapeutisch behandeln – gleiches gilt für die bipolare Störung. Infos zu psychischen Erkrankungen helfen dem Umfeld beim richtigen Umgang mit den Betroffenen. Besonders Schizophrenie und bipolare Störung sollten verstanden werden.

Die bipolare Störung

Die bipolare Störung deutet den typischen Verlauf ihres Auftretens schon im Namen an: Der Betroffene schwankt hier im Affekt zwischen zwei Extremen, der Manie auf der einen Seite und der Depression auf der anderen.
Die bipolare Störung äußert sich je nach Episode:
Durchlebt ein Betroffener gerade eine manische Episode, zeigt sich dies in einem extrem verminderten Schlafbedürfnis (manchmal nur 4 Stunden am Tag), nahezu grenzenlosem Antrieb bis zu regelrechter “Getriebenheit”, rasenden, schwer greifbaren Gedanken, unrealistischem Optimismus und dementsprechend eingeschränktem Urteilsvermögen. Auch kann es im Zuge dieser Manie zu psychotischen Symptomen, wie beispielsweise Wahnvorstellungen kommen. Dem entgegengesetzt sind die depressiven Episoden dieses Krankheitsbildes, in welchem Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Zukunftsängste, sowie Schlaf- und Konzentrationsstörungen auftreten. Es kann zu Suizidgedanken kommen.Die bipolare Störung zeichnet sich ebenfalls durch die große Rolle genetischer Vererbung, sowie diverser Stoffwechselstörungenim Gehirn aus. Direkter Auslöser einer depressiven Episode können auch negative Ereignisse und Lebensumstände sein.Gemeinsamkeiten gibt es zwischen depressiven Episode der bipolaren Störung und Negativ-Symptomen der Schizophrenie. Die bipolare Störung weist auch psychotische Elemente auf aber bei der Schizophrenie ist der Wahn Überzeugung. Generell sollte man die Diagnose “bipolare Störung” oder “Schizophrenie” allerdings einem Psychiater überlassen.

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