Periode, Menstruation, Schwangerschaft und Verhütung

Periode

Die Periode (Zyklus, Menstruation)Ab der Pubertät haben Frauen einmal im Monat ihre Periode. Das Einsetzen der Blutung zwischen dem 10.-15. Lebensjahr nennt man Menstruation oder Zyklus. Manche Frauen klagen in dieser Zeit über Übelkeit, andere über Ziehen in den Brüsten. Vor der Periode durch das Prämenstruelle Syndrom (PMS) auch schlechte Laune, Überempfindlichkeit und sogar Putzzwang auftauchen. Die Symptome sind vielfältig und enden meist erst mit dem Einsetzen der richtigen Blutung.

Die Periode selbst wird durch ein Zusammenspiel von verschiedenen Hormonen ausgelöst. Das Einsetzten der Periode bedeutet nicht nur, dass die Pubertät fast überstanden ist, die erste Blutung zeigt auch an, dass die Frau nun geschlechtsreif ist. Sie kann nun schwanger werden und auch Kinder gebären.
Wenn der Eierstock durch die Hormone FSH und LH stimuliert wird, reift das Ei heran. In der Zyklusmitte löst sich dann eine reife Eizelle vom Eierstock (Eisprung). Zu diesem Zeitpunkt ist das Folikel etwa einen cm groß und schüttet selber das Hormon Östrogen aus.
Das reife Ei wandert durch den Eilleiter in die Gebärmutter und ist nun für etwa 12 Stunden befruchtungsfähig. Eine Schwangerschaft kann entstehen. Findet sie statt, nistet sich das Ei ein und der Embryo entwickelt sind. Gibt es keine Befruchtung, wird die Gebärmutterschleimhaut durch Ausschüttung des Hormons Progesterons abgebaut und durch die Blutung abgestoßen. Das Progesteron wird von den übrigen Folikeln im Eiserstock, die nicht in die Gebärmutter gewandert sind produziert. Es soll die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung eines Eis vorbereiten. Findet keine Befruchtung statt, entwickelt sich der sogenannte Gelbkörper zurück und auch die Progesteronabgabe verringert sich. Dies führt zur Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut und somit zur Blutung. Am Ende der Blutung beginnen neue Folikel in den Eisterstöcken zu reifen und der Zyklus beginnt wieder.

Die Begleitsymptome der Periode kann man durch natürliche Mittel oder aber auch durch Medikamente lindern. Sind die Schmerzen nicht ganz so schlimm, kann eine Wärmflasche helfen. Viele Frauen schwören auf Ausdauersport, um PMS zu lindern und es gar nicht erst zu Krämpfen kommen zu lassen, andere möchten sich einfach nur ausruhen.

Faktoren wie das Gewicht, Stress und Krankheit haben Einfluss auf den Beginn oder auch das Ausbleiben der Periode. Untergewicht kann beispielsweise dazu führen, dass die Periode ausbleibt. Stress kann bedeuten, dass die Blutung früher anfängt, aber auch länger auf sich warten lässt. Beides ist zunächst kein Grund zur Sorge, sollte es aber öfter vorkommen, solltest Du Deinen Arzt um eine Kontrolle bitten.

Je nach Stärke der Blutung und eigener Vorliebe kann man auf Tampons oder auch Binden zurückgreifen. Ist die Blutung nicht sonderlich stark benutzen viele Frauen gerne Monatsbinden, die das Blut auffangen und mehrmals am Tag gewechselt werden. Bei sportlicher Betätigung sind Tampons oft besser, da sie nicht verrutschen können und man sie auch unter enger Kleidung nicht sieht. Es gibt sie in verschiedenen Größen, so dass es zu keinem Fremdkörpergefühl kommt.

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