Periode, Menstruation, Schwangerschaft und Verhütung

Geburtstermin ausrechnen leicht gemacht

Kaum steht die Schwangerschaft fest, beginnt auch schon die Planung dieses neuen Lebensabschnittes. Schließlich muss im eigenen Haus oder in der Wohnung alles für den neuen Mitbewohner vorbereitet werden. Da ist es gut zu wissen, wann der Nachwuchs konkret da sein wird.

Der Geburtstermin lässt sich leicht mit einer Formel ausrechnen. Ideal ist es zu wissen, wann die Befruchtung stattgefunden hat, doch dies fällt den meisten Frauen schwer zu sagen. Daher kann für die Berechnung des Geburtstermins auch der Beginn der letzten Menstruation herangezogen werden. Ist das Datum der Befruchtung bekannt, muss einfach 266 Tage nach vorne gezählt werden, um den Geburtstermin zu errechnen. Solange dauert eine Standardschwangerschaft.

Die Naegele-Regel

Für die Errechnung des Datums auf Grundlage der letzten Periode wird die sogenannte Naegele-Regel benutzt, die der Heidelberger Frauenarzt Franz Naegele schon im 19. Jahrhundert festlegte. Diese Regel lautet: erster Tag der letzten Periode + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr. Zu kompliziert? Im Internet lässt sich der Termin auch bequem ausrechnen, zum Beispiel unter: http://www.netmoms.de/magazin/schwangerschaft/geburtstermin-rechner/.

Wie normal sind Abweichungen?

Das Errechnen des Geburtstagstermins oder der aktuellen Schwangerschaftswoche ist natürlich immer nur eine Schätzung. Abweichungen von 10 Tagen in beide Richtungen sind völlig normal. Manche Babys haben es eilig, aus dem Mutterleib zu kommen, andere lassen sich gerne Zeit. Beides ist kein Grund zur Sorge. Sind zu früh geborene Kinder noch etwas schwächlich, werden sie im Krankenhaus professionell betreut. Lassen sich Nachzügler etwas zu viel Zeit, hilft der Arzt ihnen notfalls auf die Sprünge, indem die Wehen künstlich eingeleitet werden. Dies ist jedoch eher die Ausnahme als die Regel.

Zeit sinnvoll nutzen

Die Errechnung des Geburtstermins hilft auch, die letzten Wochen vor der Niederkunft sinnvoll zu planen. Die meisten Frauen beginnen natürlich schon mit der Planung, sobald ihre Schwangerschaft feststeht – sie kaufen Babykleidung und Spielzeug, streichen die Wände des zukünftigen Kinderzimmers neu und denken über Namen nach. Doch daneben sind auch andere Dinge wichtig: So muss der Arbeitgeber informiert werden, ab wann die Mitarbeiterin in Mutterschutz geht, und ein passendes Krankenhaus und eine Hebamme gefunden werden. Auch wer alternative Methoden der Geburt bevorzugt, muss entsprechende Vorbereitungen treffen. Nicht zu vergessen sind auch Anträge zum Elterngeld und Kindergeld, die rechtzeitig gestellt werden müssen. Da ist es wichtig, den geplanten Geburtstermin zu kennen, damit alles rechtzeitig vorbereitet werden kann.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>