Periode, Menstruation, Schwangerschaft und Verhütung

Der Eisprung

Der Eisprung wird auch als Follikelsprung oder Ovulation bezeichnet. Er findet etwa zur Mitte des weiblichen Menstruationszyklus statt und ist Voraussetzung für die Befruchtung einer weiblichen Eizelle.

Bei der Geburt eines Mädchens befinden sich in den Eierstöcken zwischen ein und zwei Millionen Eizellen. Ab der Pubertät reifen jeden Monat 10 bis 20 Eizellen in den Eierstöcken heran. Kurz vor dem Eisprung dominiert die am weitesten herangereifte Eizelle. Die restlichen heranreifenden Eizellen sterben ab. Wenn die Eizelle den Eierstock verlässt und sich über den Eileiter auf den Weg zur Gebärmutter macht, wird das als Eisprung bezeichnet. Sobald sich die Eizelle im Eileiter befindet, kann sie von einem männlichen Samen (Spermium) befruchtet werden.

Obwohl jede Frau zwei Eierstöcke hat, findet pro Zyklus meist nur ein Eisprung statt. Es ist vollkommen zufällig aus welchem Eierstock die Eizelle kommt.

Manche Mädchen und Frauen können ihren Eisprung sogar spüren, was von einem leichten Schmerz bis zu einem unangenehmen Stechen im Unterleib reichen kann. Der sogenannte Mittelschmerz kann einige Minuten, manchmal sogar Stunden dauern. Anhand des Eisprungskalenders kann man den genauen Zeitpunkt des Sprunges sogar berechnen.

Eine Hemmung des Eisprungs (Ovulationshemmung) kann als Empfängnisregelung genutzt werden, wie sie z. B. bei den Verhütungsmethoden mit der Antibabypille, der Minipille, einem Verhütungsstäbchen, einer Hormonspirale oder auch mit der “Pille danach” durchgeführt wird. Dem Körper werden bestimmte weibliche Sexualhormone zugegeben, die ihn beeinflussen und den Eisprung unterdrücken. Da keine Eizelle die Eierstöcke verlässt, kann auch keine Befruchtung stattfinden. So wird eine Schwangerschaft verhindert.

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