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Anzeichen für Eierstockkrebs

Bei Eierstockkrebs werden die weiblichen Keimdrüsen befallen. Am Anfang ist der Tumor nur auf den Eierstock begrenzt. In der Bauchhöhle, wo der Eierstock liegt, ist relativ viel Platz vorhanden. Dadurch wird Eierstockkrebs meistens erst recht spät diagnostiziert. Das Wachsen von einem Tumor wird zunächst nicht bemerkt, da die Bauchhöhle groß genug ist. Eierstockkrebs wird in vier unterschiedlichen Stadien unterteilt. Zudem bekommt eine betroffene Frau erst Beschwerden, wenn der Eierstockkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium ist. Welche erhöhten Risikofaktoren es gibt, ist jedoch noch unklar.

Die Ursachen und die Symptome:

Leider sind auch die Ursachen weitestgehend unbekannt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass ein ungesunder Lebensstil eine Hauptursache für Eierstockkrebs ist. Zudem sind meistens ältere Frauen betroffen. Bei jungen Frauen kommt es in der Tat seltener zu Eierstockkrebs. Auch Genmutationen können die Ursache für den Tumor sein, wenn man den Forschern glauben schenken kann. Außerdem sind auch häufig Frauen betroffen, die nicht so viele Schwangerschaften hatten und keine Pille zu sich genommen haben. Wenn eine gutartige Geschwulst vorliegt, wird ziemlich sicher ein bösartiger Tumor entstehen können. Nachfolgend werden die Symptome bekannt gegeben. Man sollte aber vorsichtig sein, denn die Beschwerden müssen nicht immer eindeutig auf Eierstockkrebs hinweisen. Sie können auch Symptome für harmlose Krankheiten sein.
  • Zyklusstörungen
  • Unterleibschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Zwischenblutungen
  • Schmierblutungen

Die Diagnose

Dadurch, dass man zunächst keine Beschwerden hat, wird der Eierstockkrebs meistens erst bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Wenn der Gynäkologe eine Geschwulst entdeckt, wird ein Ultraschall die Folge sein. Auch eine Computertomografie kann zeigen, ob ein Tumor vorhanden ist. Allerdings wird Eierstockkrebs meistens auch durch eine Operation diagnostiziert. Hierbei wird Gewebe entnommen, welches von einem Pathologen untersucht wird. Außerdem werden auch oftmals Tumormarker eingesetzt, um zu schauen, ob die Betroffene an Eierstockkrebs leidet. Fakt ist: Der Tumor wird meistens bei einer Untersuchung entdeckt und nicht durch Anzeichen. Erst später wird der Bauch einer Frau dicker, obwohl sie Gewicht verliert.

Die Behandlung und die Therapie:

Man behandelt den Eierstockkrebs in der Regel in zwei verschiedenen Schritten. Als Erstes wird das Geschwulst entfernt, und zwar durch einen operativen Eingriff. Dann wird eine Chemotherapie durchgeführt. Bei einer Operation werden meistens die beiden Eierstöcke entfernt sowie die Eileiter und die Gebärmutter. Außerdem wird auch das umliegende Bauchfell entfernt. Zudem wird der Facharzt den Bauchraum auf Metastasen untersuchen. Um weitere Krebszellen abzutöten, wird meistens zusätzlich mit Medikamenten gearbeitet. Besonders wirkungsvolle Medikamente sind Zytostatika. Vorbeugen kann man die Krankheit leider nicht. Es ist aber sinnvoll, regelmäßig zur Routineuntersuchung zu gehen. Auch wenn Anzeichen auftreten, die einem nicht normal erscheinen, sollte man einen Gynäkologen aufsuchen. Man muss immer daran denken, dass eine frühzeitige Erkennung lebensrettend sein kann.

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